In der Jahresgruppe 2026 vermittelt Michaela Huber den jeweils aktuellen Stand der Diagnostik und Behandlung von Stress- und Traumafolgestörungen nach ICD-11 und DSM-5, wobei sie besonderen Wert auf die Verbindung praktischer Therapie-Kenntnisse mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen legt. Neben der klassischen Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (KPTBS) wird ausführlich auf Differentialdiagnostik und Komorbiditäten, etwa mit Borderline-Störungen, eingegangen. Abgrenzungen zu Schizophrenie und historisch geprägten Begriffen wie „Hysterie“ werden ebenso intensiv besprochen wie alle anderen dissoziativen und dissoziationsähnlichen Prozesse – von alltäglicher Absorption über die Ego-State Disorder bis hin zur Dissoziativen Störung nicht näher bezeichnet (D.S. n.n.b. bzw. DDNOS), einschließlich partieller Dissoziation und Dissoziativer Identitätsstörung.
Die Jahresgruppe zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus: In kleinen Arbeitsgruppen und mit persönlicher Begleitung durch Michaela Huber und erfahrene Referent:innen werden zahlreiche Übungen durchgeführt und Raum für individuelle Fragen geschaffen. Für alle sechs Seminarblöcke (F1–F6) stehen Ihnen umfassende Handouts, aktuelle Literaturlisten und vertiefende Videos für das Selbststudium zu Hause zur Verfügung. Offene Fragen, die beim Eigenstudium entstehen, können jederzeit per E-Mail an die Akademie geschickt und von den Seminar-Moderator:innen zeitnah beantwortet werden. Eine exklusive Online-Community ermöglicht zudem den intensiven Austausch unter den Teilnehmenden und dient als zentraler Abrufort für Lernvideos, Handouts und Literaturangaben. So verbindet diese Jahresgruppe fundierte Theorie, aktuelle Forschung und reichhaltige Praxis mit einem starken Netzwerk für Ihre Weiterentwicklung im Bereich der Traumatherapie.