Seit mehr als 40 Jahren arbeitet Michaela Huber mit schwer und komplex traumatisierten Menschen – in Kliniken, in psychotherapeutischen Praxen und im forensischen Bereich. Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin verbindet sie fundiertes psychotraumatologisches Wissen mit einer Erfahrung, die unmittelbar aus der diagnostischen und therapeutischen Arbeit entstanden ist.
Diese Erfahrung steht im Mittelpunkt der Jahresgruppe.
Was Sie in dieser Jahresgruppe lernen
Diese Jahresgruppe richtet sich an Fachleute, die mit traumatisierten Menschen arbeiten und nicht nur verstehen wollen, was diagnostisch vorliegt, sondern wissen müssen, was daraus für die konkrete Arbeit folgt.
Sie lernen, PTBS und andere stressassoziierte Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, schizophrene Störungen und dissoziative Störungen sicherer zu erkennen, diagnostisch einzuordnen und differentialdiagnostisch voneinander abzugrenzen. Sie lernen, woran sich dissoziative Prozesse zeigen, welche Bedeutung sie für Verhalten, Beziehungsgestaltung und Behandlung haben und welche diagnostischen Hinweise leicht übersehen werden.
Ebenso wichtig ist die Umsetzung: Was tun, wenn ein Mensch dissoziiert, innerlich wegtritt, emotional überflutet oder erstarrt? Wie kann Stabilisierung praktisch gelingen? Welche Intervention ist in welcher Situation sinnvoll – und wann sollte sie gerade nicht eingesetzt werden? Wie lassen sich starke Affekte regulieren, ohne den Menschen zu überfordern? Wann kann Traumabearbeitung beginnen? Wie wird sie bei komplexen, langandauernden oder früh entstandenen Traumafolgen so gestaltet, dass sie weder zu schnell noch zu oberflächlich bleibt?
Sie lernen, aus diagnostischen Beobachtungen konkrete nächste Schritte abzuleiten. Nicht bei einer Diagnose stehenzubleiben, sondern zu verstehen, was sie für das weitere Vorgehen bedeutet. Nicht nur eine Methode zu kennen, sondern einschätzen zu können, wann sie passt, wann eine andere Vorgehensweise erforderlich ist und wann besondere Vorsicht notwendig ist.
Michaela Huber vermittelt dieses Wissen aus mehr als 40 Jahren klinischer, psychotherapeutischer und forensischer Arbeit. Sie zeigt nicht nur, welche Konzepte und Verfahren sich bewährt haben, sondern wie sie komplexe Situationen einschätzt, welche Fragen sie stellt, worauf sie achtet und wie daraus konkrete Entscheidungen für die weitere Arbeit entstehen.
Genau diese Verbindung macht die Jahresgruppe aus: fundierte Diagnostik, tiefes Verständnis von Trauma und Dissoziation und die praktische Umsetzung in der Arbeit mit Menschen.
Damit Sie nach der Weiterbildung nicht nur mehr wissen, sondern in schwierigen Situationen auch mehr sehen, besser unterscheiden und gezielter handeln können.