Impulsworkshop: Safe place, Safe activity & andere Ruhe‑ und Erholungsorte etablieren
Viele traumatisierte Menschen haben nie gelernt, was es heißt, sich sicher zu fühlen – weder im eigenen Körper noch in der äußeren Umgebung. Umso wichtiger ist es, gezielt Ruhe‑ und Erholungsorte zu etablieren: innere Rückzugsräume, äußere sichere Kontexte und einfache Tätigkeiten, die stabilisieren, beruhigen und stärken.
In diesem Impulsworkshop geht es um die gezielte Entwicklung und Anwendung von Safe places und Safe activities – als Teil jeder traumasensiblen Begleitung, im therapeutischen Setting ebenso wie in Klinik, Beratung oder stabilisierender Alltagsstruktur.
Was Sie erwartet:
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Methoden zur Entwicklung sicherer innerer Orte
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Auswahl und Aufbau von äußeren Rückzugs- und Erholungsräumen
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Konkrete Übungen und Techniken zur Stabilisierung und Selbstregulation
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Alltagstaugliche Strategien für Einzel‑ und Gruppensettings
Sie lernen praxisorientierte, wissenschaftlich fundierte Methoden, wie sie Michaela Huber in ihrer langjährigen Arbeit mit komplex traumatisierten Menschen entwickelt, gelehrt und weitergegeben hat – stets mit Blick auf das Machbare im Hier und Jetzt.
Für wen?
Dieser Workshop richtet sich an Therapeut:innen, Fachkräfte im psychosozialen Bereich, Pflege‑ und Klinikteams sowie an Menschen, die beruflich mit belasteten oder schwer traumatisierten Klient:innen arbeiten – und dafür verlässliche, wirksame Stabilisierungstechniken brauchen.
Teilnahmegebühr: 99 €