Curriculum 2027 „Jahresgruppe“ – Gesamtpaket F1 bis F6 (Alle 6 Seminarblöcke a 2 Tage!)

Jahresgruppe 2027 – Alle 6 Teile (12 Veranstaltungstage)

Seit mehr als 40 Jahren arbeitet Michaela Huber mit schwer und komplex traumatisierten Menschen – in Kliniken, in psychotherapeutischen Praxen und im forensischen Bereich. Als approbierte Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin verbindet sie fundiertes psychotraumatologisches Wissen mit einer Erfahrung, die unmittelbar aus der diagnostischen und therapeutischen Arbeit entstanden ist.

Diese Erfahrung steht im Mittelpunkt der Jahresgruppe.

Was Sie in dieser Jahresgruppe lernen

Dies zertifizierte und mehrfach prämierte Jahresgruppe richtet sich an Fachleute, die mit traumatisierten Menschen arbeiten und nicht nur verstehen wollen, was diagnostisch vorliegt, sondern wissen müssen, was daraus für die konkrete Arbeit folgt.

Sie lernen, PTBS und andere stressassoziierte Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, schizophrene Störungen und dissoziative Störungen sicherer zu erkennen, diagnostisch einzuordnen und differentialdiagnostisch voneinander abzugrenzen. Sie lernen, woran sich dissoziative Prozesse zeigen, welche Bedeutung sie für Verhalten, Beziehungsgestaltung und Behandlung haben und welche diagnostischen Hinweise leicht übersehen werden.

Ebenso wichtig ist die Umsetzung: Was tun, wenn ein Mensch dissoziiert, innerlich wegtritt, emotional überflutet oder erstarrt? Wie kann Stabilisierung praktisch gelingen? Welche Intervention ist in welcher Situation sinnvoll – und wann sollte sie gerade nicht eingesetzt werden? Wie lassen sich starke Affekte regulieren, ohne den Menschen zu überfordern? Wann kann Traumabearbeitung beginnen? Wie wird sie bei komplexen, langandauernden oder früh entstandenen Traumafolgen so gestaltet, dass sie weder zu schnell noch zu oberflächlich bleibt?

Sie lernen, aus diagnostischen Beobachtungen konkrete nächste Schritte abzuleiten. Nicht bei einer Diagnose stehenzubleiben, sondern zu verstehen, was sie für das weitere Vorgehen bedeutet. Nicht nur eine Methode zu kennen, sondern einschätzen zu können, wann sie passt, wann eine andere Vorgehensweise erforderlich ist und wann besondere Vorsicht notwendig ist.

Michaela Huber vermittelt dieses Wissen aus mehr als 40 Jahren klinischer, psychotherapeutischer und forensischer Arbeit. Sie zeigt nicht nur, welche Konzepte und Verfahren sich bewährt haben, sondern wie sie komplexe Situationen einschätzt, welche Fragen sie stellt, worauf sie achtet und wie daraus konkrete Entscheidungen für die weitere Arbeit entstehen.

Genau diese Verbindung macht die Jahresgruppe aus: fundierte Diagnostik, tiefes Verständnis von Trauma und Dissoziation und die praktische Umsetzung in der Arbeit mit Menschen.

Damit Sie nach der Weiterbildung nicht nur mehr wissen, sondern in schwierigen Situationen auch mehr sehen, besser unterscheiden und gezielter handeln können.

Jahresgruppen-Bundle

Im Jahresgruppen-Bundle erhalten Sie alle 6 Teile mit jeweils 2 Veranstaltungstagen – insgesamt 12 Veranstaltungstage.

Einzelbuchung: 6 × 390,- € = 2.340,- €
Bundlepreis mit 10 % Ersparnis: 2.106,- €

Inkludierte Veranstaltungen

F1 – Trauma, Dissoziation und Traumagedächtnis

F1.1: 05.03.2027
F1.2: 19.03.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Traumatischer Stress verändert Wahrnehmung, Verarbeitung und Gedächtnis. Behandelt werden Traumaformen, akute Traumareaktionen, peritraumatische Prozesse und die neurobiologischen Grundlagen des Traumagedächtnisses. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dissoziativen Schutzmechanismen und deren Bedeutung für Symptomatik, Beziehungsdynamik, Diagnostik und therapeutische Interventionen.

Zur Veranstaltung F1:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f1-1-trauma-dissoziation/

F2 – Diagnostik dissoziativer Störungen

F2.1: 09.04.2027
F2.2: 23.04.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Dissoziative Störungen können sehr unterschiedliche Erscheinungsformen haben und werden noch immer übersehen, fehlinterpretiert oder anderen Störungsbildern zugeordnet. Im Mittelpunkt stehen die differenzierte Erfassung dissoziativer Symptomatik, strukturierte diagnostische Verfahren sowie die Differentialdiagnostik gegenüber anderen psychischen Störungen. Aus der diagnostischen Einordnung wird eine fachlich begründete Behandlungsplanung entwickelt.

Zur Veranstaltung F2:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f2-1-dissoziative-stoerungen/

F3 – Hypnotherapeutische Möglichkeiten und ressourcenorientierte Stabilisierung

F3.1: 14.05.2027
F3.2: 04.06.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Stabilisierung gehört zu den Grundlagen traumatherapeutischer Arbeit. Vermittelt werden hypnotherapeutische und ressourcenorientierte Verfahren, mit denen Orientierung, Selbstregulation und therapeutische Handlungsfähigkeit unterstützt werden können. Dabei wird auch geklärt, wann Stabilisierung notwendig ist, welche Funktion sie im Behandlungsprozess hat und wo ihre Grenzen liegen. Psychohygiene und die Prävention von Sekundärtraumatisierung sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls.

Zur Veranstaltung F3:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f3-1-hypnotherapie-stabilisierung/

F4 – Hypnotherapeutische Möglichkeiten und Affektmodulation

F4.1: 03.09.2027
F4.2: 17.09.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Angst, Scham, Wut, Erstarrung, Verzweiflung oder emotionale Überflutung können traumatherapeutische Prozesse erheblich bestimmen. In diesem Modul geht es darum, solche Zustände zu verstehen, einzuordnen und therapeutisch zu bearbeiten. Behandelt werden Möglichkeiten der Affektregulation und Affektmodulation sowie die Bedeutung der therapeutischen Beziehung, emotionaler Resonanzen und der eigenen therapeutischen Haltung.

Zur Veranstaltung F4:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f4-1-affektmodulation/

F5 – Traumabearbeitung in „bits and pieces“

F5.1: 08.10.2027
F5.2: 22.10.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Traumatische Erfahrungen sind häufig fragmentiert gespeichert. Erinnerungsbilder, Körperempfindungen, Affekte oder einzelne Erinnerungsteile können auftreten, ohne bereits zu einer zusammenhängenden autobiografischen Erinnerung verbunden zu sein. Gerade bei komplex traumatisierten und dissoziativen Menschen braucht Traumabearbeitung deshalb häufig ein kleinschrittiges Vorgehen. Vermittelt werden phasenorientierte traumatherapeutische Interventionen unter besonderer Berücksichtigung struktureller Dissoziation und der Vermeidung von Retraumatisierung.

Zur Veranstaltung F5:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f5-1-traumabearbeitung/

F6 – Traumabearbeitung und Langzeittrauma

F6.1: 12.11.2027
F6.2: 26.11.2027
Freitag, jeweils 14:00–20:00 Uhr

Frühe, wiederholte und langandauernde Traumatisierungen können weit über einzelne traumatische Erinnerungen hinauswirken. Sie können Selbstwahrnehmung, Affektregulation, Bindungsfähigkeit, Beziehungsgestaltung und die innere Organisation eines Menschen langfristig beeinflussen. In diesem Modul geht es um die Behandlung chronischer und komplexer Traumafolgen, bindungsrelevante Dynamiken, langfristige Integrationsprozesse und eine Behandlungsplanung, die auch bei sehr komplexen Verläufen trägt.

Zur Veranstaltung F6:
https://www.mh-akademie.com/veranstaltung/jahresgruppe-2027-f6-1-langzeittrauma/

Für die Buchung dieses Seminars ist eine Registrierung bei der MH Akademie erforderlich.

https://www.mh-akademie.com/mein-konto/

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Jahresgruppe 2027 Bundle
2.106,- € anstatt 2.340,- € (Mehrwertsteuer befreit nach UStG.)
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Verfügbare Tickets: 100

Kauf gewährt Zugang/Eintritt zu allen 12 Veranstaltungstagen.

Das "Jahresgruppe 2027 Bundle"-Ticket ist ausverkauft. Sie können ein anderes Ticket oder ein anderes Datum versuchen.

Datum

05.03.2027 - 26.11.2027

Uhrzeit

14:00 - 20:00

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Online-Veranstaltung

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