Offener Workshop – „Arbeit, Ausbildung, Beruf – oder Rente? Würde und Wertschätzung durch sinnhafte Tätigkeit erlangen“
Sinnvolle Tätigkeit ist ein Grundbedürfnis des Menschen – unabhängig davon, ob sie im Rahmen von Arbeit, Ausbildung, Beruf oder in anderen Formen der Teilhabe geschieht. Gerade für Betroffene psychischer Belastungen oder Traumafolgen ist die Frage zentral, wie sie Würde und Selbstwert über sinnstiftende Aufgaben wiederfinden können. Dabei geht es nicht nur um Erwerbsarbeit, sondern auch um Bildung, ehrenamtliches Engagement oder die Anerkennung im privaten und sozialen Umfeld.
Der Workshop beleuchtet, welche Bedeutung Arbeit und Tätigkeit für Identität, Stabilität und Lebensqualität haben, und welche Stolpersteine im Alltag bestehen. Im gemeinsamen Austausch werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie auch unter schwierigen Voraussetzungen neue Perspektiven entstehen können – bis hin zu Fragen der Rente oder des bewussten Rückzugs aus dem Erwerbsleben.
Inhalte
– Arbeit und Sinn: warum Tätigkeit für Würde und Selbstwert entscheidend ist
– Unterschiedliche Wege: Ausbildung, Beruf, Rente, Ehrenamt, persönliche Projekte
– Herausforderungen für Betroffene mit Traumafolgen oder chronischen Erkrankungen
– Stolpersteine im Alltag: Druck, Überforderung, fehlende Anerkennung
– Wege zu Würde und Wertschätzung jenseits klassischer Erwerbsarbeit
– Austausch über gelingende Beispiele und eigene Erfahrungen
Nutzen
– Klärung der eigenen Haltung zu Arbeit, Ausbildung, Beruf und Rente
– Impulse, wie auch in schwierigen Situationen Sinn und Anerkennung gefunden werden können
– Unterstützung bei der Entwicklung neuer Lebensperspektiven
– Anregungen für Fachleute im Umgang mit Betroffenen
Zielgruppe
Die Offenen Workshops richten sich an alle, die mit Fragen von Therapie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung befasst sind – aus professioneller, betroffener oder interessierter Perspektive. Eingeladen sind Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Pflegekräfte, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Berater:innen, Seelsorger:innen, Mitarbeitende in NGOs, Behörden, Forensik, Psychiatrie, Gerontologie und Rehabilitation ebenso wie Kriminolog:innen, Polizist:innen, Profiler, Rechtsanwält:innen und Staatsanwält:innen.
Darüber hinaus sind Betroffene, Angehörige und interessierte Laien willkommen, die ihr Wissen erweitern und eigene Erfahrungen in einen fachlich fundierten Rahmen einordnen möchten.
Alle Workshops sind zertifiziert, professionell und verständlich aufbereitet – für Fachleute genauso gewinnbringend wie für Menschen ohne Vorkenntnisse.