Offener Workshop – Arbeit mit „Spannungsregler“ und Ressourcium: Lernfenster öffnen und Positives verankern
In der therapeutischen Arbeit kann es entscheidend sein, Ressourcen bewusst spürbar zu machen – besonders wenn Kränkungen, Belastungen oder traumatische Erfahrungen das Gegenwartsgefühl überdecken. Michaela Huber entwickelte das Kartenset Ressourcium und den haptischen Spannungsregler, um genau solche Prozesse zu unterstützen.
Das Ressourcium ist ein Set mit Fragekarten, das positive Erfahrungen, Erinnerungen und Ressourcen ins Bewusstsein bringt, imaginiert und verknüpft – eine Technik, die Huber seit Jahren erfolgreich in Therapie und Seminar zeigt.
Der Spannungsregler ist bewusst als Holzgerät gestaltet, mit Kantenprofil und Gummiband mit Perle. Diese physische Haptik hilft, Über- oder Untererregung zu spüren, zu regulieren und eine Verbindung zwischen Körper und Gefühl herzustellen – ein Merkmal, das Huber in ihrer Praxis mehrfach eingebaut hat.
Beides wurde neu aufgelegt, um die Arbeit mit den Originalen auch in Zukunft zu sichern: Ressourcen verankern, Spannungszustände sichtbar machen, Lernfenster öffnen für Positives und Stabilität. Teilnehmende erleben, wie man mit dem Spannungsregler und mit Ressourcium gezielt arbeitet, wie man eigene Ressourcen identifiziert und stärkt, und wie man diese Werkzeuge in therapeutischen Kontexten sinnvoll integriert.
Inhalte
– Einführung in Ressourcium und Spannungsregler: Herkunft, Material, Einsatzmöglichkeiten
– Übungen mit Ressourcium-Karten: positive Erinnerungen, Ressourcen-Anker, Imaginationsarbeit
– Anwendung des Spannungsreglers: Wahrnehmung von Über-/Unterspannung, Regulation, Verbindung mit Atem und Körperwahrnehmung
– Lernfenster öffnen: wie kleine Übungen große innere Bewegungen ermöglichen
– Verknüpfung mit anderen mentalen Verfahren zur Positivverankerung und Stabilisierung
Nutzen
– Direkte Erfahrung mit Werkzeugen, die in Huber-Seminaren bewährt sind
– Sichtbare und fühlbare Regulation von Spannung und Zugang zu innerer Ressource
– Werkzeuge, die sowohl Therapie als auch Alltag bereichern
– Mehr Sicherheit und Selbstwirksamkeit im Umgang mit Belastung
Zielgruppe
Die Offenen Workshops richten sich an alle, die mit Fragen von Therapie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung befasst sind – aus professioneller, betroffener oder interessierter Perspektive. Eingeladen sind Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Pflegekräfte, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Berater:innen, Seelsorger:innen, Mitarbeitende in NGOs, Behörden, Forensik, Psychiatrie, Gerontologie und Rehabilitation ebenso wie Kriminolog:innen, Polizist:innen, Profiler, Rechtsanwält:innen und Staatsanwält:innen.
Auch Betroffene, Angehörige und interessierte Laien sind willkommen, die ihr Wissen erweitern und eigene Erfahrungen in einen fachlich fundierten Rahmen einordnen möchten.
Alle Workshops sind zertifiziert, professionell und verständlich aufbereitet – für Fachleute genauso gewinnbringend wie für Menschen ohne Vorkenntnisse.