offene Workshops - Wissen - das verbindet - 2026

Offener Workshop – NEIN! Gute Grenzen setzen statt (nur) lieb sein – wie lernt man das?

Viele Menschen – insbesondere Betroffene von Traumata und Abhängigkeiten – haben gelernt, „lieb“ zu sein, um zu überleben. Eigene Bedürfnisse wurden zurückgestellt, Grenzen ignoriert. Doch ohne gesunde Grenzen drohen Überforderung, Retraumatisierung und neuer Kontrollverlust. Grenzen zu setzen bedeutet nicht Härte oder Abweisung, sondern ist ein Akt von Selbstachtung und Schutz.

Der Workshop vermittelt, wie persönliche Grenzen erkannt, klar formuliert und konsequent gewahrt werden können. Grundlage ist der bindungs- und traumatherapeutische Ansatz, den Michaela Huber seit Jahrzehnten prägt: Abgrenzung und Eigenschutz sind hier nicht Gegensätze zu Empathie, sondern Voraussetzung für echte Begegnung und Heilung. Praktische Techniken wie die Arbeit mit dem „sicheren Ort“, der Umgang mit Täterintrojekten, Distanzierungsmethoden und die bewusste Wahrnehmung körperlicher Warnsignale werden vorgestellt und eingeübt.

Die Teilnehmenden lernen, wie Grenzen in Beziehungen, im beruflichen Alltag und in der therapeutischen Arbeit umgesetzt werden können – respektvoll, authentisch und mit klarer Haltung.

Inhalte
– Warum „Nein“ oft so schwerfällt: Schuld, Abhängigkeit, alte Bindungsmuster
– Gesunde Abgrenzung als Ressource für Betroffene und Fachleute
– Methoden aus der traumatherapeutischen Praxis: sicherer Ort, Distanzierung, Körperwahrnehmung
– Umgang mit Manipulation, Schuldumkehr und Täterintrojekten
– Schutz vor Überforderung und sekundärer Traumatisierung
– Praktische Übungen für klare Kommunikation und respektvolle Abgrenzung

Nutzen
– Sicherheit im Erkennen und Formulieren eigener Grenzen
– Stärkung von Selbstachtung und Resilienz
– Schutz vor Retraumatisierung und Burnout
– Praktische Instrumente, die sich direkt in Therapie, Beratung, Familie und Alltag übertragen lassen

Zielgruppe
Die Offenen Workshops richten sich an alle, die mit Fragen von Therapie, Gesundheit und persönlicher Entwicklung befasst sind – aus professioneller, betroffener oder interessierter Perspektive. Eingeladen sind Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Pflegekräfte, Pädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Berater:innen, Seelsorger:innen, Mitarbeitende in NGOs, Behörden, Forensik, Psychiatrie, Gerontologie und Rehabilitation ebenso wie Kriminolog:innen, Polizist:innen, Profiler, Rechtsanwält:innen und Staatsanwält:innen.

Darüber hinaus sind Betroffene, Angehörige und interessierte Laien willkommen, die ihr Wissen erweitern und eigene Erfahrungen in einen fachlich fundierten Rahmen einordnen möchten.

Alle Workshops sind zertifiziert, professionell und verständlich aufbereitet – für Fachleute genauso gewinnbringend wie für Menschen ohne Vorkenntnisse.

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Offener Workshop 4/OW 4
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Verfügbare Tickets: 100
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Datum

02.07.2026

Uhrzeit

14:00 - 18:00

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Online-Veranstaltung
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