Organisierte sexuelle Ausbeutung – Teil 1: Strukturen, Ideologien und digitale Täter-Communities
Organisierte sexuelle Gewalt umfasst rituelle, ritualisierte und ideologisch gestützte Ausbeutung. Tätergruppen agieren international, nutzen sektenähnliche Strukturen und digitale Plattformen, um Kinder und Jugendliche gezielt zu manipulieren. Europol warnte 2025 vor der Entstehung neuer „Kult-Communities“, die Opfer durch Grooming-Techniken („Love Bombing“, Abhängigkeit, Erpressung) in sexualisierte Gewalt, Selbstverletzungen und Suizidversuche treiben:
https://www.gewaltinfo.at/aktuelles/news/europol-warnt-vor-gewaltbereiten-online-communities.html
Der Fall „Gruppe 764“ in Hamburg zeigte, dass Täter über Discord, Telegram und Minecraft sadistische und satanistisch geprägte Gewalt organisiert und international verbreitet haben. Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten ritualisierte Gewalt mit pädokriminellem Hintergrund.
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/white-tiger-neue-details-zu-20-jaehrigem-hamburger-mordverdaechtigen,polizei-366.html
Inhalte
– Definition: organisierte sexuelle Gewalt, rituelle und ideologische Ausbeutung
– Tätergruppen und ihre Ideologien (Satanismus, Extremismus, Familiencliquen)
– Digitale Communities und ihre Funktionsweise
– Fallanalyse „Gruppe 764“: Täterstrategien und polizeiliche Erkenntnisse
– Erste Symptome und Hinweise bei Betroffenen
Zielgruppe
Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Pflegepersonal, Pädagog:innen sowie Berater:innen, die mit Betroffenen in Forensik, Psychiatrie, Gerontologie, Rehabilitation, Beratungsstellen, NGOs und Behörden arbeiten. Ebenso Kriminolog:innen, Polizist:innen, Profiler, Rechtsanwält:innen und Staatsanwält:innen, die mit Tätergruppen oder Opfern in diesem Feld befasst sind.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen wird jede Anmeldung individuell überprüft. Die Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgter Bestätigung möglich. Für alle Veranstaltungen gelten strengste rechtliche Vorgaben zum Schutz der Betroffenen. Dazu gehören die konsequente Einhaltung der ärztlichen und therapeutischen Schweigepflicht, umfassender Datenschutz nach geltendem Recht (einschließlich DSGVO), die Wahrung aller Persönlichkeitsrechte sowie ein lückenloser Schutz vor jeder Form von Weitergabe oder missbräuchlicher Nutzung vertraulicher Inhalte.