Organisierte sexuelle Ausbeutung– Teil 3: Vom Überleben zum Leben danach
Nach einem Ausstieg beginnt für Betroffene ein langer Prozess: Täterprogramme, Schuldgefühle und dissoziative Krisen belasten den Alltag. Die Begleitung zielt darauf, Schritt für Schritt Selbstwert, Vertrauen und Lebensfreude aufzubauen. Studien und Praxisberichte (z. B. Aufarbeitungskommission Göttingen) zeigen, dass lebenslange Achtsamkeit notwendig ist, um Stabilität und Schutz vor Rückfällen zu sichern.
Inhalte
– Alltagsprobleme nach dem Ausstieg: Rückfälle, Flashbacks, Krisen
– Bearbeitung von Schuld, Scham und Identitätsverlust
– Achtsamkeit, Selbstfürsorge und neue Lebensstrukturen
– Unterstützung durch Netzwerke, NGOs und Fachstellen
– Perspektiven für ein stabiles „Leben danach“
Zielgruppe
Psychotherapeut:innen, Ärzt:innen, Psycholog:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Pflegepersonal, Pädagog:innen sowie Berater:innen, die mit Betroffenen in Forensik, Psychiatrie, Gerontologie, Rehabilitation, Beratungsstellen, NGOs und Behörden arbeiten. Ebenso Kriminolog:innen, Polizist:innen, Profiler, Rechtsanwält:innen und Staatsanwält:innen, die mit Tätergruppen oder Opfern in diesem Feld befasst sind.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen wird jede Anmeldung individuell überprüft. Die Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgter Bestätigung möglich. Für alle Veranstaltungen gelten strengste rechtliche Vorgaben zum Schutz der Betroffenen. Dazu gehören die konsequente Einhaltung der ärztlichen und therapeutischen Schweigepflicht, umfassender Datenschutz nach geltendem Recht (einschließlich DSGVO), die Wahrung aller Persönlichkeitsrechte sowie ein lückenloser Schutz vor jeder Form von Weitergabe oder missbräuchlicher Nutzung vertraulicher Inhalte.