Seminar „Selbstschädigendes Verhalten, Teil 1: Verstehen und Behandeln“
Warum verletzen sich Menschen selbst? Dieses Einstiegsseminar ordnet Selbstschädigung fachlich ein: Funktionen (z. B. Affektregulation, Spannungsabfuhr, Dissoziationsunterbrechung), typische Auslöser, Aufrechterhaltungsfaktoren und Risiken. Auf Basis der phasenorientierten Traumaarbeit werden diagnostische Leitlinien, Anamnese-Schwerpunkte und Sicherheitsaspekte geklärt. Der Fokus liegt auf einer klaren, nicht-stigmatisierenden Haltung und einer Sprache, die Stabilisierung ermöglicht.
Schwerpunkte
– Funktionen und Dynamiken von selbstschädigendem Verhalten (SVV)
– Zusammenhang mit PTBS, komplexer Dissoziation, Depression, Angst
– Diagnostik, Risikoabschätzung, Indikationsstellung
– Therapeutische Grundhaltung: validierend, grenzwahrend, klar
Nutzen
– Präziser Überblick über Ursachen, Funktionen und Risiken
– Struktur für Anamnese, Indikation und Erstintervention
– Grundlage für eine sichere, professionelle Arbeitsbeziehung
Zielgruppe
Fachpersonen in Therapie, Medizin, Pflege, Psychiatrie, Beratung, Forensik, Sozial-/Bildungsbereich sowie Mitarbeitende in Behörden/NGOs.
Aus Sicherheitsgründen wird jede Anmeldung individuell überprüft. Die Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgter Bestätigung möglich. Für alle Veranstaltungen gelten strengste rechtliche Vorgaben zum Schutz der Betroffenen, einschließlich konsequenter Schweigepflicht, umfassendem Datenschutz (DSGVO) und Wahrung aller Persönlichkeitsrechte.