Seminar „Selbstschädigendes Verhalten, Teil 2: Verstehen und Behandeln“
Behandlungsfokus: Stabilisierung vor Verarbeitung. Aufbau regulativer Kompetenzen, Ressourcenarbeit und sichere Rahmensetzung stehen im Zentrum. Vermittelt werden bewährte, praxistaugliche Vorgehensweisen aus der Arbeit mit komplex traumatisierten Patient:innen: Arbeit mit inneren Anteilen, imaginative Techniken (z. B. „Geborgener Ort“, „Innerer Garten“), Einsatz von Spannungsregler und Ressourcium, klare Absprachen zu Sicherheit und Selbstfürsorge. Ziel ist es, Alternativen zur Spannungsreduktion zu etablieren und Rückfallrisiken zu senken.
Schwerpunkte
– Phasenorientiertes Vorgehen: Stabilisierung, Steuerbarkeit, Ressourcen
– Arbeit mit Anteilen, Imagination, Distanzierung und Erdung
– Struktur, Grenzen, Sicherheit: therapeutische Vereinbarungen wirksam nutzen
– Team- und Netzwerkarbeit, Dokumentation, Indikationen für Weiterbehandlung
Nutzen
– Konkrete Tools zur Spannungsregulation und Stabilisierung
– Vorgehenspläne, die in Praxis/Klinik unmittelbar umsetzbar sind
– Mehr Sicherheit im Umgang mit Krisen und Rückfallgefährdung
Zielgruppe
Fachpersonen in Therapie, Medizin, Pflege, Psychiatrie, Beratung, Forensik, Sozial-/Bildungsbereich sowie Mitarbeitende in Behörden/NGOs.
Aus Sicherheitsgründen wird jede Anmeldung individuell überprüft. Die Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgter Bestätigung möglich. Für alle Veranstaltungen gelten strengste rechtliche Vorgaben zum Schutz der Betroffenen, einschließlich konsequenter Schweigepflicht, umfassendem Datenschutz (DSGVO) und Wahrung aller Persönlichkeitsrechte.