Seminar „Selbstschädigendes Verhalten, Teil 3: Verstehen und Behandeln“
Vertiefung bei chronischem Verlauf und hoher Komplexität. Thematisiert werden lang anhaltende SVV-Muster, chronische Suizidalität, therapeutische Sackgassen und destruktive Bindungen. Im Mittelpunkt stehen Halten und Steuern von Behandlungsprozessen über längere Zeiträume: Feinabstimmung der Stabilisierung, Rückfallprophylaxe, Transfer in Alltag/Bezugssysteme, Arbeit mit Täterintrojekten, Supervision/Intervision und Selbstschutz der Behandelnden.
Schwerpunkte
– Langzeitverläufe, Chronifizierung, chronische Suizidalität
– Rückfallprophylaxe: Trigger-Management, Frühwarnzeichen, Krisenpläne
– Arbeit an Beziehung und Bindungsmustern; Umgang mit Täterintrojekten
– Selbstschutz, Team-/Supervisionskultur, Qualitätssicherung
Nutzen
– Langzeitstrategien für komplexe Fälle
– Strukturierte Rückfallprophylaxe und Prozesssteuerung
– Stärkung der therapeutischen Handlungsfähigkeit über den gesamten Behandlungsbogen
Zielgruppe
Fachpersonen in Therapie, Medizin, Pflege, Psychiatrie, Beratung, Forensik, Sozial-/Bildungsbereich sowie Mitarbeitende in Behörden/NGOs.
Aus Sicherheitsgründen wird jede Anmeldung individuell überprüft. Die Teilnahme ist ausschließlich nach erfolgter Bestätigung möglich. Für alle Veranstaltungen gelten strengste rechtliche Vorgaben zum Schutz der Betroffenen, einschließlich konsequenter Schweigepflicht, umfassendem Datenschutz (DSGVO) und Wahrung aller Persönlichkeitsrechte.