Supervisionstag 6 – 8. Dezember 2027
Wenn die Behandlung feststeckt: Was übersehen wir?
Ein Patient gerät immer wieder in dieselbe Krise. Eine Intervention, die fachlich begründet war, erreicht ihn nicht. In der therapeutischen Beziehung geschieht etwas, das sich mit der bisherigen Fallkonzeption nicht ausreichend erklären lässt. Gerade bei komplexen Stress- und Traumafolgestörungen braucht es dann jemanden, der genau hinschaut und auch die eigene therapeutische Beteiligung mitdenkt.
An diesem Supervisionstag mit Michaela Huber bringen Sie anonymisierte Fälle und eine konkrete Frage aus Ihrer Behandlungspraxis ein. Gemeinsam prüfen Sie diagnostische Annahmen, Beziehungs- und Interaktionsdynamiken, bisherige Interventionen und mögliche Gründe für eine Stagnation. Ziel ist eine fachlich begründete Entscheidung darüber, wie die Behandlung weitergehen kann.
Die Gruppensupervision ist auf maximal zehn Plätze begrenzt. Pro Termin werden sechs Fälle besprochen. Wer seinen Fall an diesem Tag nicht einbringen konnte, kommt beim nächsten Termin an die Reihe.
Sie können auch alle sechs Supervisionstage buchen und Teil der festen Gruppe mit Michaela Huber werden. So lassen sich Fragen aus der Praxis erneut aufgreifen und Behandlungsverläufe über das Jahr weiterdenken.