Trauma und Justiz

Befragungen durch Polizei und Strafverfolgungsbehörden sind für Gewaltopfer (juristisch: potenzielle Opferzeugen) häufig extrem anstrengend. Häufig sogar retraumatisierend.
Opfer reagieren mit Scham, Entsetzen, Einfrieren, Verstummen. OpfervertreterInnen sind oft wütend auf die Behörden, die Befragung, die Situationen vor Gericht. Diese beschuldigen HelferInnen der Überidentifikation und betonen, dass sie „in dubio pro reo“ ermitteln bzw. urteilen müssen. Wie können sich alle Seiten besser verständigen?
Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter*innen der Ermittlungs- und Justizbehörden, an Verwaltungsmitarbeiter*innen in Behörden, Hilfsorganisationen, Vereinen und Verbänden. Auch an Pressevertreter*innen. An Menschen, die mit Gewaltopfern aus Zwangsprostitution, Ausbeutung, destruktiven Beziehungen und Geflüchteten zu tun haben.
Seminar-/Teilnahmegebühr: 190 Euro.
Akkreditierung der Seminare sind bei der zuständigen Psychotherapeutenkammer beantragt. Auf Wunsch wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt. (Zusendung erfolgt per PDF.)
Für die Buchung dieses Seminars ist eine Registrierung bei der MH Akademie erforderlich.

Datum

07.07.2022

Uhrzeit

13:00 - 18:00

Preis

190,00 €

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