Traumakongress 2026: Stress- und Traumafolgen. Von Betroffenen für Betroffene.

Im Dezember 2026 entsteht ein Meilenstein: Zum ersten Mal organisieren Betroffene von Gewalt und sexueller Ausbeutung einen umfassenden Trauma-Kongress vollständig aus der Perspektive der Betroffenen.

Der 1. Trauma-Kongress wird von der Selbsthilfegruppe der BAGbN veranstaltet, deren Schirmherrinnen Luise Reddemann und Michaela Huber sind.

Dieser Kongress ist bewusst anders gedacht als klassische Fachveranstaltungen. Hier stehen nicht Institutionen oder Organisationen im Mittelpunkt – sondern die Menschen, die selbst von Stress- und Traumafolgen betroffen sind.

Der gesamte Kongress wird von Betroffenen organisiert.
Betroffene halten die Vorträge.
Betroffene moderieren die Panels.
Betroffene gestalten Workshops und Arbeitsgruppen.

Damit entsteht ein Raum, in dem Erfahrungen, Wissen und Perspektiven zusammenkommen, die sonst selten sichtbar werden.

Der Kongress richtet sich an Betroffene im gesamten deutschsprachigen Raum sowie an Fachleute, die zuhören, lernen und sich konstruktiv einbringen möchten. Es werden Gäste aus UK, USA, Indien, Afrika u.a. Ländern dabei sein.

Ziel des Kongresses ist es,

Betroffene sichtbar zu machen,
Erfahrungen zu teilen,
Vernetzung zu stärken
und gemeinsam daran zu arbeiten, Versorgungslücken, strukturelle Probleme und notwendige Veränderungen im Hilfesystem zu benennen.

Ein zentraler Gedanke der Selbsthilfegruppe lautet:
Wir bauen uns gegenseitig auf.

Loyalität und gegenseitige Unterstützung stehen im Mittelpunkt. Dieser Kongress ist ein Ort, an dem Menschen sich stärken, vernetzen und gemeinsam etwas aufbauen können.

Dabei gilt ein klares Prinzip:
Niemand wird ausgegrenzt.

Es spielt keine Rolle, welches Geschlecht jemand hat, welcher Religion oder Nationalität jemand angehört oder welche politischen Überzeugungen jemand vertritt. Entscheidend ist allein der respektvolle Umgang miteinander und die gemeinsame Bereitschaft, an Lösungen zu arbeiten.

Die Selbsthilfegruppe der BAGbN arbeitet unabhängig und frei. Sie gehört keiner Partei, keiner Ideologie und keiner institutionellen Interessenvertretung an. Gleichzeitig ist sie offen für den Austausch mit allen Menschen und Organisationen, die konstruktiv zur Verbesserung der Situation von Betroffenen beitragen möchten.

Der Kongress soll ein Ort der Begegnung werden – über persönliche, fachliche und gesellschaftliche Grenzen hinweg.

Geplant sind unter anderem:

Erfahrungsberichte von Betroffenen
Panels zu Versorgung, Schutz und Aufarbeitung
Workshops zu Therapie, Hilfesystem, rechtlichen Fragen und internationaler Vernetzung
Arbeitsgruppen zur Entwicklung konkreter Forderungen

Darüber hinaus sollen im Rahmen des Kongresses wichtige Initiativen vorbereitet werden, darunter:

der Aufbau eines Betroffenenrates
der Start eines eigenen Betroffenen-Magazins
der Ausbau internationaler Vernetzung
sowie weitere Strukturen zur gegenseitigen Unterstützung

Der Kongress versteht sich als Ausgangspunkt für langfristige Zusammenarbeit und für eine stärkere Stimme von Betroffenen in Gesellschaft, Politik und Fachwelt.

Termin
12.12.2026 und 13.12.2026
Jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Die Teilnahme ist für alle kostenfrei.

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Dieses Ticket berechtigt zur kostenfreien Teilnahme am 1. Traumakongress. von Betroffenen für Betroffene im deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Datum

12. - 13.12.2026

Uhrzeit

11:00 - 18:00

Preis

kostenfrei

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